FAQ
Hypnosetherapie ist eine anerkannte Methode der psychologischen Behandlung, bei der ein Zustand tiefer Entspannung – der sogenannte Trancezustand – gezielt genutzt wird, um auf das Unterbewusstsein einzuwirken. Sie hat nichts mit der Showhypnose im Fernsehen gemein.
Wie entsteht Trance?
Trance ist kein künstlicher Zustand. Sie erleben ihn täglich – etwa wenn Sie bei einem Film so vertieft sind, dass Sie die Zeit vergessen, oder beim Autofahren auf einer bekannten Strecke plötzlich am Ziel ankommen, ohne alle Details der Fahrt bewusst wahrgenommen zu haben. Hypnosetherapie nutzt diesen natürlichen Bewusstseinszustand gezielt und in einem sicheren Rahmen.
Der Ablauf einer Hypnosetherapie
Eine typische Hypnosetherapiesitzung gliedert sich in drei Phasen:
- Vorgespräch: Ziele, Hintergrund und individuelle Situation werden besprochen.
- Induktion: Durch gesprochene Anleitungen wird der Trancezustand eingeleitet.
- Arbeit & Ausleitung: Im Trancezustand wird an Mustern, Glaubenssätzen oder Emotionen gearbeitet, danach sanfte Rückführung in den Wachzustand.
Hypnosetherapie vs. Showhypnose
Der wesentliche Unterschied: Showhypnose setzt auf Unterhaltung und wählt besonders suggestible Teilnehmer aus. Hypnosetherapie dagegen arbeitet respektvoll, individuell und mit klaren ethischen Grenzen. Kein seriöser Therapeut würde jemals etwas gegen Ihren Willen ‚einpflanzen‘. Sie behalten zu jeder Zeit die volle Kontrolle.
Wann ist Hypnosetherapie sinnvoll?
Hypnosetherapie ist besonders dann hilfreich, wenn reine Vernunftargumente nicht ausreichen – also wenn Sie rational wissen, was Sie tun sollten, aber emotional nicht vorankommen. Typische Anwendungsfelder: Angststörungen, Phobien, Raucherentwöhnung, Schlafprobleme, Gewichtsmanagement, Selbstvertrauen und innere Blockaden.
Eine der praktischsten Fragen vor einer Hypnosetherapie lautet: ‚Wie oft muss ich kommen?‘ Die ehrliche Antwort: Es kommt auf Ihr Thema an – aber Hypnose ist im Vergleich zu klassischen Therapieformen oft bemerkenswert schnell wirksam.
Typische Sitzungszahlen je nach Anliegen
Raucherentwöhnung gelingt häufig in einer einzigen, gut vorbereiteten Sitzung. Spezifische Phobien wie Flugangst oder Spinnenphobie erfordern oft 2 bis 4 Sitzungen. Angststörungen und chronische Muster benötigen in der Regel 4 bis 8 Sitzungen. Tiefgreifende persönliche Themen wie Trauma-Verarbeitung oder starke innere Blockaden können 6 bis 12 Sitzungen umfassen.
Was beeinflusst die Dauer?
Folgende Faktoren spielen eine Rolle:
- Wie tief verwurzelt ist das Thema? Alte Muster aus der Kindheit brauchen mehr Zeit als aktuelle Stresssituationen.
- Wie offen sind Sie für den Prozess? Menschen, die der Hypnose vertrauen, erleben oft schnellere Ergebnisse.
- Setzen Sie das Gelernte im Alltag um? Hypnose ist am wirksamsten, wenn Sie aktiv mitarbeiten.
- Arbeiten wir nur mit Hypnose oder kombinieren wir mit Coaching?
Mein Ansatz: Qualität vor Quantität
Im Institut für Coaching und Hypnose arbeite ich nach dem Grundsatz, dass weniger oft mehr ist. Eine gründlich vorbereitete, individuell zugeschnittene Sitzung bringt mehr als zehn oberflächliche Termine. Im Erstgespräch gebe ich Ihnen eine realistische Einschätzung, wie viele Sitzungen für Ihr spezifisches Anliegen sinnvoll sind – ohne leere Versprechen, dafür mit klarer Orientierung.
Online oder vor Ort in Elsdorf
Sitzungen finden in meiner Praxis in Elsdorf (NRW) statt. Online-Sitzungen sind ebenfalls möglich und zeigen in der Praxis vergleichbare Ergebnisse – denn Hypnose braucht vor allem Ihre Offenheit und einen ruhigen Ort, nicht zwingend persönliche Anwesenheit.
Viele Menschen sind vor ihrer ersten Hypnosesitzung aufgeregt – manchmal auch etwas nervös. Das ist völlig normal. Am besten hilft es, zu wissen, was Sie erwartet. Hier erkläre ich Ihnen den genauen Ablauf einer Sitzung bei mir im Institut.
Schritt 1: Das Vorgespräch
Jede Sitzung beginnt mit einem ausführlichen Gespräch. Ich möchte verstehen, was Sie bewegt, welche Ziele Sie haben und was bisher in Ihrem Leben rund um dieses Thema passiert ist. Dieses Gespräch ist die Grundlage für eine individuell angepasste Hypnose – keine Einheitslösung von der Stange.
Schritt 2: Die Induktion – Einleitung der Trance
Nach dem Gespräch beginnt die eigentliche Hypnose. Ich begleite Sie mit meiner Stimme in einen tiefen Entspannungszustand. Das geschieht durch ruhige Sprache, gelenkte Aufmerksamkeit und gezielte Atemübungen. Sie schlafen nicht – Sie sind entspannt wach, ähnlich wie beim Träumen kurz vor dem Einschlafen. Die meisten Klienten empfinden diesen Zustand als außerordentlich angenehm.
Schritt 3: Die eigentliche Arbeit
Im Trancezustand arbeiten wir gemeinsam an Ihrem Anliegen. Je nach Thema nutze ich verschiedene Techniken: Ressourcenarbeit (innere Stärken aktivieren), Reframing (Situationen neu bewerten), direkte Suggestionen, innere Bilder oder Regressionstechniken. Sie behalten jederzeit die volle Kontrolle und können die Sitzung selbst beenden, wenn Sie möchten.
Schritt 4: Die Ausleitung
Am Ende jeder Sitzung begleite ich Sie sanft zurück in den vollständigen Wachzustand. Viele Klienten fühlen sich danach bemerkenswert frisch und klar – manchmal sogar wie nach einem erholsamen Mittagsschlaf.
Schritt 5: Das Nachgespräch
Wir besprechen gemeinsam, was Sie erlebt haben, was sich verändert hat und welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Veränderungen zeigen sich manchmal sofort, manchmal in den darauffolgenden Tagen. Beides ist normal.
Hypnose ist seit Jahrzehnten Gegenstand wissenschaftlicher Forschung – und eines der positiven Ergebnisse: Schwere Nebenwirkungen sind bei professionell durchgeführter Hypnose äußerst selten. Dennoch ist es wichtig, offen und ehrlich über mögliche Effekte zu sprechen.
Mögliche kurzfristige Reaktionen
Manche Klienten berichten nach einer Hypnosesitzung von leichter Schläfrigkeit oder Benommenheit, die meist innerhalb von Minuten nachlässt. Selten können emotionale Reaktionen wie Tränen oder kurzes Aufwallen von Gefühlen auftreten – das ist jedoch kein Zeichen einer Beschädigung, sondern oft ein Zeichen, dass der Prozess wirkt und etwas losgelassen wird.
Wann ist Hypnose nicht geeignet?
Hypnose sollte nicht angewendet werden bei aktiver Psychose oder Schizophrenie, bei schwerer Epilepsie sowie bei Personen unter starkem Alkohol- oder Drogeneinfluss. Wenn Sie unter einer schweren psychiatrischen Erkrankung leiden, ist psychiatrische Behandlung der erste Schritt. Als seriöser Anbieter weise ich auf diese Grenzen hin und empfehle ggf. andere Fachkräfte.
Das Risiko falscher Anbieter
Das größte Risiko bei Hypnose liegt nicht in der Methode selbst, sondern in unqualifizierten Anwendern. Wer ohne fundierte Ausbildung arbeitet, kann Themen aufwerfen, ohne sie sicher begleiten zu können. Deshalb empfehle ich: Prüfen Sie die Qualifikation Ihres Hypnosetherapeuten. Fragen Sie nach Ausbildung, Erfahrung und Arbeitsweise.
Mein Qualitätsversprechen
Im Institut für Coaching und Hypnose arbeite ich transparent, ethisch und mit klaren Grenzen. Jedes Erstgespräch dient auch dazu, gemeinsam zu prüfen, ob Hypnose für Ihre Situation geeignet ist. Sollte das nicht der Fall sein, sage ich das klar – und empfehle Ihnen gegebenenfalls geeignetere Unterstützung.
Sowohl Hypnose als auch Verhaltenstherapie (VT) sind wirksame Methoden zur Überwindung von Ängsten, unerwünschten Verhaltensweisen und emotionalen Problemen. Doch sie funktionieren sehr unterschiedlich – und jede hat ihre Stärken.
Verhaltenstherapie – der bewusste Weg
Die kognitive Verhaltenstherapie arbeitet hauptsächlich auf der bewussten Ebene. Sie analysiert Gedankenmuster, konfrontiert schrittweise mit angstauslösenden Situationen und baut neue, hilfreiche Denk- und Verhaltensweisen auf. Das Verfahren ist gut erforscht, wird von Krankenkassen anerkannt und eignet sich besonders für Menschen, die strukturiert und analytisch vorgehen möchten.
Hypnose – der direkte Weg ins Unterbewusstsein
Hypnose umgeht den kritischen Verstand und arbeitet direkt mit dem Unterbewusstsein – dort, wo Gewohnheiten, Überzeugungen und emotionale Reaktionen gespeichert sind. Statt ein unerwünschtes Muster mühsam umzuprogrammieren, kann Hypnose es an der Wurzel verändern. Viele Klienten erleben dadurch schnellere und tiefergehende Ergebnisse.
Wann welche Methode?
Verhaltenstherapie ist besonders geeignet, wenn Sie eine klinisch diagnostizierbare Störung haben, eine kassenfinanzierte Behandlung suchen oder einen sehr analytischen, strukturierten Ansatz bevorzugen. Hypnose ist besonders geeignet, wenn Sie schnellere Ergebnisse suchen, bisherige Methoden nicht ausreichend geholfen haben oder das Thema stark emotional und unterbewusst verankert ist.
Das Beste beider Welten kombinieren
In meiner Arbeit im Institut für Coaching und Hypnose schließen sich beide Methoden nicht aus. Im Gegenteil: Coaching bietet strukturierte Handlungsstrategien wie die Verhaltenstherapie, während Hypnose auf tiefer Ebene wirkt. Studien zeigen, dass die Kombination von Hypnose und kognitiver Therapie die Wirksamkeit gegenüber reiner VT deutlich steigern kann.
Eine der häufigsten Fragen, die ich von neuen Klienten höre, ist: ‚Ist Hypnose überhaupt seriös?‘ Die kurze Antwort: Ja – und die Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten erhebliche Fortschritte gemacht, um die Wirksamkeit von Hypnose zu belegen.
Was die Forschung sagt
Hypnose wird in der Wissenschaft als ‚Hypnotherapie‘ bezeichnet, wenn sie im therapeutischen Kontext eingesetzt wird. Die American Psychological Association (APA) erkennt Hypnotherapie als legitime psychologische Intervention an. Zahlreiche Meta-Analysen belegen ihre Wirksamkeit, besonders bei:
- Schmerzkontrolle (z. B. bei chronischen Schmerzen und medizinischen Eingriffen)
- Angststörungen und Phobien
- Raucherentwöhnung
- Schlafstörungen
- Reizdarmsyndrom
Was passiert im Gehirn – messbar
Durch moderne bildgebende Verfahren wie fMRT konnte nachgewiesen werden, dass sich während der Hypnose die Gehirnaktivität tatsächlich verändert. Die Aktivität im präfrontalen Kortex – dem rationalen Denker – nimmt ab, während bestimmte Netzwerke, die für Suggestion und Bildvorstellung zuständig sind, aktiver werden. Das ist kein Placebo, sondern messbare Neurophysiologie.
Was Hypnose nicht ist
Hypnose ist keine Bewusstlosigkeit und kein Schlaf. Sie verlieren in keiner Sekunde die Kontrolle über sich selbst. Sie können die Hypnose jederzeit selbst beenden. Alles, was ein Hypnosetherapeut mit Ihnen bespricht, geht auf Ihre freiwillige Entscheidung zurück.
Seriöse Anbieter erkennen
Achten Sie bei der Wahl eines Hypnosetherapeuten auf qualifizierte Ausbildung, transparente Kommunikation und nachweisliche Erfahrung. Im Institut für Coaching und Hypnose verbinde ich fundierte Ausbildung mit individueller Methodik – ohne Versprechen von Wunderheilungen, dafür mit ehrlichem Engagement für messbare Veränderungen.
Phobien sind intensive, irrationale Ängste vor spezifischen Situationen, Tieren oder Objekten. Betroffene wissen oft selbst, dass ihre Angst ‚übertrieben‘ ist – und können sie trotzdem nicht einfach abstellen. Genau hier ist Hypnose besonders wirksam.
Warum normale Vernunft nicht hilft
Phobien sind in der Regel keine bewussten Entscheidungen. Sie entstehen durch Lernerfahrungen – oft in früher Kindheit – und sind tief im Unterbewusstsein verankert. Das Gehirn reagiert auf den Auslöser mit einer automatischen, blitzschnellen Angstreaktion, bevor der Verstand überhaupt eingreifen kann. Deshalb hilft es wenig, jemandem mit Flugangst zu erklären, dass Fliegen statistisch sicher ist.
Wie Hypnose die Phobie angeht
Hypnose arbeitet genau dort, wo die Phobie gespeichert ist: im Unterbewusstsein. In Trance können wir den ursprünglichen Auslöser der Angst aufspüren und die damit verbundene emotionale Reaktion neu bewerten. Das Gehirn lernt, dass die gefürchtete Situation keine echte Bedrohung darstellt – und die automatische Angstreaktion verliert ihre Intensität.
Häufige Phobien, bei denen Hypnose hilft
Flugangst, Höhenangst, Spinnen- oder Insektenphobie, Zahnarztangst, Angst vor sozialen Situationen, Prüfungsangst sowie Angst vor Hunden oder Tieren – all diese Phobien sprechen in meiner Erfahrung sehr gut auf Hypnose an.
Erfahrungen aus meiner Praxis
Eine Klientin kam zu mir wegen ihrer tiefen Angst vor dem Autofahren. Nach nur einer zweistündigen Sitzung saß sie selbst am Steuer – etwas, das sie zuvor für unmöglich gehalten hätte. Diese Erfahrung zeigt: Phobien sind lernbar entstanden – und können mit der richtigen Methode auch verlernt werden. Die meisten Phobien benötigen 2 bis 4 Hypnosesitzungen für nachhaltige Veränderung.
Ihre Phobie überwinden – ich begleite Sie!!
Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. Viele Betroffene suchen nach Alternativen zu langen Wartezeiten in der klassischen Psychotherapie oder zur dauerhaften Medikamenteneinnahme. Hypnose ist eine solche Alternative – und sie wirkt auf eine faszinierende Weise, die die Neurowissenschaft zunehmend belegt.
Was passiert im Gehirn bei Angst?
Angst entsteht nicht im rationalen Verstand, sondern im limbischen System – jenem evolutionär alten Teil des Gehirns, der für Überlebenssignale zuständig ist. Die Amygdala, auch ‚Angstzentrum‘ genannt, sendet Alarmsignale, selbst wenn keine echte Gefahr besteht. Das führt zu körperlichen Reaktionen wie Herzrasen, Schweißausbrüchen und dem typischen Gedankenkarussell der Angst.
Wie setzt Hypnose genau an?
Während einer Hypnosesitzung wechselt das Gehirn in einen Zustand tiefer Entspannung – vergleichbar mit dem Moment kurz vor dem Einschlafen. In diesem Zustand ist der kritische Verstand deutlich ruhiger, während das Unterbewusstsein zugänglicher wird. Genau hier liegt die Stärke der Hypnose:
- Die Amygdala beruhigt sich, da das Nervensystem in den Ruhemodus wechselt.
- Verankerte Angstreaktionen – also automatische Abläufe – können unterbrochen werden.
- Neue, hilfreiche Denk- und Reaktionsmuster werden auf einer tiefen Ebene verankert.
- Der Ursprung der Angst kann in einem sicheren Rahmen bearbeitet werden.
Für welche Ängste ist Hypnose geeignet?
Hypnose zeigt besonders gute Ergebnisse bei spezifischen Phobien (z. B. Höhenangst, Flugangst, Tierphobien), sozialer Angst, Prüfungsangst sowie Panikattacken. Auch generalisierte Angststörungen sprechen häufig auf Hypnose an, oft in Kombination mit Coaching.
Meine Arbeitsweise im Institut für Coaching und Hypnose
In meiner Praxis in Bergheim (NRW) arbeite ich nicht mit Standard-Skripten. Jede Sitzung wird individuell auf Ihre Lebensgeschichte, Ihre Auslöser und Ihre Ressourcen abgestimmt. Viele meiner Klienten berichten bereits nach wenigen Sitzungen von spürbaren Veränderungen – wie Laura, die nach einer Sitzung völlig angstfrei in ihren ersten Arbeitstag starten konnte.
Viele Menschen fragen sich: Brauche ich Psychotherapie oder reicht Coaching? Die Frage ist berechtigt, denn die Angebote ähneln sich auf den ersten Blick. Der Unterschied liegt jedoch im Ansatz, in den Zielen und in der rechtlichen Einordnung.
Was ist Psychotherapie?
Psychotherapie ist ein staatlich geregeltes Heilverfahren, das durch approbierte Psychotherapeuten oder Psychiater durchgeführt wird. Sie ist auf die Behandlung von psychischen Erkrankungen ausgerichtet – also klinisch diagnostizierbaren Zuständen wie schwere Depression, Borderline-Störungen oder Schizophrenie. Psychotherapie läuft oft über Monate bis Jahre.
Was ist Coaching?
Coaching richtet sich an Menschen, die grundsätzlich psychisch gesund sind, aber an bestimmten Themen arbeiten möchten: Karriereentscheidungen, Kommunikation, Beziehungen, Selbstbewusstsein, Ziele oder Veränderungen im Leben. Coaching ist lösungs- und zukunftsorientiert. Es fragt nicht primär ‚Warum bin ich so?‘, sondern ‚Wie komme ich dorthin, wo ich sein möchte?‘
Die Kombination: Coaching + Hypnose
Im Institut für Coaching und Hypnose verbinde ich beide Welten sinnvoll: Coaching gibt Struktur, Ziele und Werkzeuge für den Alltag. Hypnose arbeitet gleichzeitig auf der tiefen, unterbewussten Ebene – dort, wo viele Blockaden wirklich verwurzelt sind. Diese Kombination ist oft wirksamer als jeder Ansatz für sich allein.
Wie erkenne ich, was ich brauche?
Wenn Sie akut unter einer psychischen Erkrankung leiden, ist Psychotherapie der richtige erste Schritt. Wenn Sie sich grundsätzlich stabil fühlen, aber weiterkommen möchten – in Beruf, Beziehung oder persönlicher Entwicklung – ist Coaching mit oder ohne Hypnose oft die effektivere und schnellere Wahl. Im Zweifel sprechen Sie mich an: Im Erstgespräch kläre ich gemeinsam mit Ihnen, was am besten zu Ihrer Situation passt.
Viele Paare warten zu lange. Sie hoffen, dass sich Konflikte von selbst lösen, dass der Alltag ruhiger wird oder dass der Partner sich irgendwann ändert. Doch Beziehungsmuster verstärken sich mit der Zeit – nicht selten bis zur Krise. Paarcoaching ist am wirksamsten, wenn man es nicht als letzten Ausweg, sondern als bewusste Investition versteht.
Typische Situationen, in denen Paarcoaching hilft
Paarcoaching ist dann sinnvoll, wenn dieselben Konflikte immer wieder auftauchen ohne echte Lösung, wenn Kommunikation schwierig geworden ist oder man aneinander vorbeiredet, wenn sich einer oder beide Partner unverstanden oder ungehört fühlen, nach einer Vertrauenskrise wie Untreue oder Lügen, bei großen Lebensveränderungen wie Geburt eines Kindes, Umzug oder beruflichem Druck sowie wenn das Paar gemeinsam wachsen möchte – auch ohne akute Krise.
Was Paarcoaching leisten kann – und was nicht
Paarcoaching schafft einen geschützten Rahmen, in dem beide Partner gehört werden. Es hilft, Kommunikationsmuster zu erkennen und zu verändern, tiefere Bedürfnisse zu verstehen und auszusprechen sowie gemeinsame Ziele und Werte neu zu definieren. Paarcoaching ist jedoch kein Wundermittel: Es setzt voraus, dass beide Partner bereit sind, aktiv mitzuarbeiten und Verantwortung für die Beziehung zu übernehmen.
Warum Hypnose im Paarcoaching?
In meiner Arbeit verbinde ich klassische Paarcoaching-Methoden mit Elementen der Hypnose. Viele Beziehungskonflikte haben Wurzeln in tief verankerten Überzeugungen aus der eigenen Kindheit oder vergangenen Beziehungen. Hypnose kann helfen, diese Muster auf einer tiefen Ebene zu lösen – oft schneller und nachhaltiger als reine Gesprächsarbeit allein.
Unsere Klienten berichten
Ein Paar aus meiner Praxis beschrieb es so: ‚Herr Pollnow half uns dabei, tiefere Einblicke in unsere Beziehung zu gewinnen und gab uns wertvolle Werkzeuge an die Hand. Wir haben gelernt, auf einer tieferen Ebene miteinander zu kommunizieren.‘ Das ist das Ziel jedes Paarcoachings: nicht nur Konflikte zu lösen, sondern die Verbindung zueinander zu stärken.
Coaching ist kein einzelnes Verfahren, sondern ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Methoden und Ansätzen. Damit Sie wissen, was Sie erwartet und was am besten zu Ihnen passt, stelle ich Ihnen hier die wichtigsten Methoden vor – und erkläre, wie ich sie in meiner Arbeit einsetze.
Systemisches Coaching
Systemisches Coaching betrachtet den Menschen nicht isoliert, sondern in seinem Umfeld: Familie, Beruf, soziale Netzwerke. Es hilft zu verstehen, wie Beziehungen und Systeme unser Denken und Handeln beeinflussen. Besonders wirksam bei beruflichen Konflikten, Führungsfragen und Beziehungsthemen.
Lösungsfokussiertes Coaching
Statt lange in der Vergangenheit und im Problem zu verweilen, fokussiert dieser Ansatz auf Lösungen und Ressourcen. Die zentrale Frage: ‚Was funktioniert bereits – und wie kann ich davon mehr tun?‘ Diese Methode ist besonders effizient und motivierend.
NLP – Neurolinguistisches Programmieren
NLP untersucht, wie Sprache und innere Bilder unser Erleben formen – und wie wir diese bewusst verändern können. Es enthält zahlreiche praktische Techniken zur Veränderung von Denkmustern, zur Kommunikationsverbesserung und zur Zielerreichung.
Hypnocoaching – die Verbindung von Hypnose und Coaching
Dies ist mein primärer Ansatz im Institut für Coaching und Hypnose: Die Struktur und Klarheit des Coachings wird mit der Tiefenwirkung der Hypnose verbunden. Coaching schafft den Rahmen und die Ziele. Hypnose arbeitet auf der unbewussten Ebene, wo Überzeugungen und Automatismen gespeichert sind. Das Ergebnis: schnellere, nachhaltigere Veränderungen.
Business Coaching
Speziell für Unternehmer, Führungskräfte und Selbstständige. Themen sind Entscheidungsstärke, Teamführung, Work-Life-Balance, Präsentation und unternehmerische Klarheit. Klient Dennis beschrieb es als ‚auf Augenhöhe, sehr angenehm und persönlich‘ – genau das ist mein Ziel in jedem Business-Coaching.
NLP steht für Neurolinguistisches Programmieren – ein Begriff, der auf den ersten Blick technisch klingt, hinter dem sich jedoch ein praktischer und alltagstauglicher Ansatz zur persönlichen Weiterentwicklung verbirgt.
Was bedeutet NLP?
Neuro steht für unser Nervensystem und die Art, wie wir Informationen durch unsere Sinne aufnehmen. Linguistisch bezieht sich auf die Sprache – sowohl die äußere Sprache als auch die innere, mit der wir uns selbst beschreiben und bewerten. Programmieren meint die Muster und Programme, die unser Denken, Fühlen und Handeln automatisch steuern. NLP untersucht, welche Programme uns nützen – und wie wir unerwünschte Programme gezielt umprogrammieren können.
Woher kommt NLP?
NLP wurde in den 1970er Jahren von Richard Bandler und John Grinder in den USA entwickelt. Sie analysierten, wie besonders erfolgreiche Therapeuten wie Milton Erickson (Hypnotherapeut), Virginia Satir (Familientherapeutin) und Fritz Perls (Gestalttherapie) arbeiteten – und destillierten deren Methoden in lernbare Techniken.
Praktische NLP-Techniken im Coaching
Im Coaching nutze ich NLP-Techniken wie den Anker setzen – einen positiven Gemütszustand mit einem körperlichen Signal verknüpfen, damit er jederzeit abrufbar ist. Beim Reframing lernen Klienten, Situationen in einem neuen Rahmen zu sehen und damit neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken. Mit der Timeline-Arbeit kann man die eigene Lebensgeschichte emotional neu ordnen und alte Entscheidungen revidieren. Submodalitäten ermöglichen es, die innere Intensität eines Gedankens oder Gefühls zu verändern.
NLP und Hypnose – eine natürliche Verbindung
NLP und Hypnose überschneiden sich stark, denn Milton Erickson – der wohl einflussreichste Hypnotherapeut der Geschichte – war eine der Quellen des NLP. In meiner Arbeit verbinde ich NLP-Techniken mit Hypnose, um sowohl auf der bewussten als auch auf der unterbewussten Ebene Veränderungen zu bewirken. Das Ergebnis ist meist tiefer und nachhaltiger als jeder Ansatz allein.
Offene Fragen? Sprechen Sie mich an – ich antworte ehrlich